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Koi Karpfen Zucht

Koi Karpfen Zucht

Voraussetzungen und Ablauf einer erfolgreichen Koi Zucht um ihren Koi Bestand zu vergrößern

Die Koi Zucht ist ein spezielles Thema, eine spezielle Kunst für sich. Das Interessante daran, ist die Tatsache, dass sich die Tiere sehr schnell entwickeln und so ein Fortschritt der Zucht schnell klar und deutlich zu beobachten ist.

Genau dies macht die Koi Zucht so interessant. Nebenbei lässt sich mit der Koi Zucht auch noch ein wenig Geld erwirtschaften. Dies ist eine gute Grundlage zur Finanzierung des Hobbys. Die Koi Zucht klingt komplizierter als sie in Wirklichkeit ist. Wenn der Züchter sich an bestimmte Grundsätze hält, steht einem Zuchterfolg nichts im Wege. Zuerst sollte man wissen, dass Kois mit 2 bis 3 Jahren geschlechtsreif werden. Erst dann ist eine Koi Zucht möglich.

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Koi Zucht

Befinden sich im Becken männliche und weibliche Koi, muss besonders auf die Wasserqualität, mehr noch auf die Wassertemperatur geachtet werden. Ein Weibchen legt grundsätzlich erst bei einer Wassertemperatur von mindestens 20 Grad Celsius Eier ab.

Genauso muss eine geeignete Stelle geschaffen werden. Koi-Damen sind hier besonders wählerisch. Für dieses Problem stellt der Fachhandel spezielle Hilfsmittel zur Verfügung. Am besten eignet sich sogenanntes „Laichgras“. Dieses wird aus Kunstsoff gefertigt und ist so quasi unverwüstlich. Es kann unbegrenzt eingesetzt werden. Nach dem Ablaichen kann es einfach aus dem Wasser genommen werden, um es zu trocknen und wiederverwenden zu können.

Koi
  • 64 Seiten - 08.02.2010 (Veröffentlichungsdatum) - GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH (Herausgeber)

Der Ablauf und Vorgang einer Zucht

Ein gesundes Männchen und ein ebenso gesundes Weibchen werden zur Koi Zucht in ein separates Becken gegeben. Befindet sich das Becken im „Idealzustand“ fängt das Weibchen schnell damit an Eier abzulegen. Diese befinden sich dann sicher im Laichgras.

Nun kommt das Männchen herangeschwommen und gibt seinen Samen darüber. Dieser Samen bewirkt ein offensichtliches Aufquellen der Eier. Jetzt ist Eile erforderlich. Ab und an geschieht es, dass die Eier von den eigenen Eltern aufgefressen werden. Achtung: Wilde Kannibalen! Um das zu verhindern und um möglichen Beschädigungen des Geleges vorzubeugen, entfernt der Züchter die beiden Elternfische aus dem Becken.

Eine weitere Gefahr bedroht nun noch die befruchteten Eier. Das Verpilzen. Sind die Eier erst einmal von einem Pilz befallen, gibt es in den meisten Fällen keinerlei Rettung für sie. Hier heißt die Devise: Vorbeugung! Deswegen sollten Sie die häufigsten Koi Krankheiten kennen und ihre Symptome und wie diese zu behandeln sind. Ein Einbringen von Malachitgrünoxalat nach Gebrauchsanweisung schützt die Eier vor den gefürchteten Pilzbefall.

Koi Nachwuchs

Nach wenigen Tagen schlüpfen die jungen Koi, genauer die Fischlarven, welche nicht mehr als 3 bis 4 Millimeter groß sind. Wären die beiden Elterntiere jetzt noch im Becken, würden sie sich ein Festmahl sicher nicht entgehen lassen und ihren eigenen Nachwuchs auffressen.

An der Larve befindet sich der sogenannte Dottersack. Von diesem zehren die jungen Larven einige Tage. Ist dieser Dottersack etwa zu 2 Dritteln aufgebraucht, wird vom Züchter mit der Fütterung begonnen. Nun sind die Larven noch sehr klein. Aus diesem Grund ist Plankton das ideale Futter für dieses Stadium. Nach einiger Zeit, die Larven werden zu wirklichen Fischen, wird spezielles Aufzuchtfutter verwendet.

Wenn die jungen Koi groß genug geworden sind, können die besten aussortiert werden. In der Freiheit übernimmt diese Auslese die Natur selbst. Wer alle jungen Koi einer Brut aufziehen will, der benötigt ein gigantisches Wasserreservoir. In einer Brut befinden sich unzählige Larven. Das Gefühl seine eigene Koi Zucht erfolgreich großgezogen zu haben, entschädigt für so manchen Aufwand.

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